Evangelische Kirche Deutschlands stellt Migranten 100.000 Euro zur Verfügung
Bischof Christian Stäblein. Foto: Wikimedia Commons
Am 3. Dezember 2025 wurde bekannt, dass die Evangelische Kirche in Deutschland 100.000 Euro aus Spenden von Gemeindemitgliedern zur Unterstützung von Gerichtsverfahren afghanischer Migranten zur Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung bereitstellen wird, berichtet der European Conservative.
Die Entscheidung löste große Empörung unter Gläubigen aus, die es für unzulässig halten, ihre gesammelten Spenden zur Finanzierung von Gerichtsverfahren von Migranten zu verwenden. Die Gemeindemitglieder betonen, dass das Geld für die Bedürfnisse der Kirche, für die Hilfe für Arme und für Sozialarbeit bestimmt war und nicht für die rechtliche Unterstützung ausländischer Staatsbürger.
Bischof Christian Steblin, der für die Arbeit mit Flüchtlingen zuständig ist, erklärte, dass die Kirche verpflichtet sei, Asylbewerbern zu helfen. Die Mittel gehen an die Organisation „Kabul Air Bridge“, die gegründet wurde, um Afghanen zu evakuieren, die tatsächlich von Verfolgung durch die Taliban bedroht sind – Übersetzer, Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Mitarbeiter, die mit Deutschland zusammengearbeitet haben.
Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass sich unter den Passagieren der letzten Flüge auch Personen befinden, die nicht zu diesen Risikogruppen gehören, weshalb sich viele fragen, ob den Gläubigen der tatsächliche Zweck der Spendensammlung ehrlich erklärt wurde. Der deutsche Jurist Tore Jensen deutete direkt an, dass die Spendensammlung fragwürdig erscheint, da der Verwendungszweck nicht im Voraus bekannt gegeben wurde.
Nach Angaben der Behörden warten noch etwa 2000 Afghanen auf ihre Umsiedlung nach Deutschland, was nach Ansicht von Beobachtern die Unzufriedenheit sowohl unter den Gläubigen als auch generell unter den Einheimischen verstärken wird.
Zuvor hatte die UOJ über den Terroranschlag in München berichtet.
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