Patriarch Porfirije predigte über den Glauben als Quelle des Lebens

Patriarch Porfirije weihte nach der Heiligen Liturgie das Gemeindehaus und mischte sich unter die Gläubigen. Foto: Patriarchat

Am Sonntag, dem 23. November 2025, hat der serbische Patriarch Porfirije die Heilige Liturgie in der Kirche der Heiligen Apostel Petrus und Paulus im Belgrader Vorort Vinča gefeiert. Die Lesung aus dem Evangelium (Lk 8,41–56) – die Heilung der blutflüssigen Frau und die Auferweckung der Tochter des Jaïrus – bildete den Ausgangspunkt seiner Predigt. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Der Patriarch betonte, dass „Gott Liebe ist und Leben schenkt“, doch der Mensch Gottes Wirken erst durch Glauben empfange: Durch den Glauben werde der Mensch fähig, Gottes Gnade aufzunehmen, mit Christus zu sehen, zu denken und zu handeln. Wer sein Leben auf den „Samen des Glaubens“ gründe, trage Früchte der Gemeinschaft mit Gott. Das Beispiel des Jaïrus und der kranken Frau im Lukasevangelium zeige, wie Glaube Furcht vertreibt, den Menschen befreit und zur Fülle des Lebens zurückführt.

Während des Besuchs verlieh Patriarch Porfirije dem Vinčaer Gemeindemitglied Zoran Anđelković den Orden des Heiligen Königs Milutin für dessen langjährige Unterstützung der Kirche. Im Anschluss weihte der Patriarch das neue Pfarrhaus der Apostelkirche ein.

Mit dem Patriarchen konzelebrierten die Weihbischöfe Dositej von Lipljan und Petar von Toplica, Archimandrit Stefan, Erzpriester-Staurophor Dragan Stanišić, die Priester Aleksandar Mitrović und Tomislav Đokić sowie Erzdiakone und Diakone der Belgrader Erzdiözese.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Patriarch Porfirije mahnte: „Der Herr ist weder Revolutionär noch Sozialreformer.“

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