Zwei neue Diakone waren im russisch-orthodoxen Kloster München zu Gast

Die Diakone Nikolai Momsikoff und Sebastian Schmitt (l. mit Bischof Hiob r.) absolvierten ihren Einführungsdienst im Kloster des hl. Hiob von Počaev in München. Foto: Kloster

Im russisch-orthodoxen Kloster des hl. Hiob von Počaev der Russischen Auslandskirche in München haben zwei frisch geweihte Geistliche ihre ersten Dienste absolviert. Die Diakone Nikolai Momsikoff und Sebastian Schmitt kamen für eine Praxiszeit in die Klostergemeinschaft. Darüber berichtete der Freundeskreis des Klosters auf seiner Webseite.

Diakon Nikolai, der aus der Kölner Gemeinde des hl. Großmärtyrers Panteleimon stammt, verbrachte zwei Wochen im Kloster und ist anschließend in seine Heimatpfarrei zurückgekehrt, wo er seinen Diakonendienst fortsetzen wird. Das gleiche gilt für Diakon Sebastian aus Mainz, der nach den Einführungswochen ins neue Amt künftig in der Frankfurter Gemeinde des hl. Nikolaus von Myra dienen wird.

Die Brüder des Klosters zeigten sich erfreut über den Besuch der jungen Geistlichen, dankten ihnen für ihre Gebete und wünschten beiden einen gesegneten und erfolgreichen Dienst. Das Männerkloster in München-Obermenzing ist zugleich Residenz von Metropolit Mark, der die Russische Orthodoxe Diözese von Berlin und Deutschland leitet. Eine Aufgabe des Klosters ist es, mögliche Anwärter für das Priesteramt theologisch und praktisch auszubilden. Zudem wird im dortigen Verlag die Diözesanzeitschrift „Der Bote“ herausgegeben.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die deutsche Diözese der Russischen Auslandskirche einen neuen Internetauftritt hat.


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