Universität Sheffield kündigte Warnhinweise für Bibelstellen an

An britischen Universitäten sorgen Warnhinweise vor „verstörenden Bibelstellen“ für eine Debatte über Zensur und Religionsfreiheit.

An der Universität Sheffield in Großbritannien werden Studierende der Anglistik künftig vor bestimmten Bibelstellen gewarnt. Laut einem Bericht enthält das Lehrmaterial Warnhinweise auf „drastische Körperverletzung“ und „sexuelle Gewalt“ – unter anderem bei der Schilderung der Kreuzigung Jesu und der Geschichte von Kain und Abel. Darüber berichtete u. a. das katholische Nachrichtenportal „kath.net“.

Vertreter kirchlicher Organisationen kritisierten das Vorgehen scharf. Andrea Williams vom britischen Christian Legal Center nannte die Warnungen „absurd“ und sprach von einem „tiefgreifenden Missverständnis“ der biblischen Texte. Der Bericht über Jesu Tod sei kein Trauma-Bericht, sondern Ausdruck von Liebe und Erlösung.

Auch der frühere anglikanische Bischof von Rochester, Michael Nazir-Ali, mittlerweile katholischer Priester, bezeichnete die Maßnahme als überzogen. Bibelkenntnisse seien für das Literaturstudium unverzichtbar, sagte er. Die Heilige Schrift schildere Gewalt sehr zurückhaltend – weit weniger drastisch als moderne Filme.

Die UOJ berichtete zuvor, dass eine evangelische Pfarrerin in Berlin vier Männer in einer sogenannten „Polyhochzeit“ gesegnet hatte.

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