Nigerianische Erzbischof äußerte sich ablehnend zu Trumps Drohungen

Erzbischof Ignatius Kaigama. Foto: Katholisch.de

Nach der Ankündigung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, im Falle weiterer Angriffe auf Christen in Nigeria militärisch einzugreifen, hat sich der Erzbischof von Abuja, Ignatius Kaigama, deutlich gegen diese Drohung ausgesprochen. Darüber berichtet katholisch.de.

Ein solcher Schritt würde das Zusammenleben von Christen und Muslimen weiter gefährden, erklärte er laut dem katholischen Hilfswerk Missio Aachen. Statt Gewalt brauche Nigeria gezielte Unterstützung beim Aufbau seiner Sicherheitsstrukturen.

Trump hatte zuvor angekündigt, Nigeria auf eine Beobachtungsliste wegen eingeschränkter Religionsfreiheit zu setzen und das Land für islamistische Gewalt verantwortlich gemacht. Kaigama forderte stattdessen internationale Zusammenarbeit zur Aufdeckung der Finanzquellen terroristischer Gruppen wie Boko Haram und des Islamischen Staates Westafrika. Hilfe bei Ausbildung, Terrorabwehr und Korruptionsbekämpfung sei weitaus wirksamer „als jeder großinszenierte Militärschlag“, so der Erzbischof. 

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Vatikan-Kardinal Parolin Muslime auch als Opfer der Gewalt in Nigeria ansieht.

Lesen Sie auch

Priester Konstantin Anikin: „Die Beichte ist unverzichtbar für Christen“

Theophaniepredigt in Berlin über Umkehr, Taufe und die geistliche Erneuerung des Menschen

Priester Dragiša Jerkić rief in München zu Buße und Umkehr auf

In der serbisch-orthodoxen Gemeinde betonte der Geistliche die Bedeutung der Hochfeste und das Erscheinen Gottes in der Welt

Griechische Medien: Orthodoxe Oberhäupter schweigen über Verfolgung der UOK

Griechisch-orthodoxe Medien berichteten, dass angesichts des Drucks der ukrainischen Behörden auf die UOK die meisten Oberhäupter der Ortskirchen es vermeiden, öffentlich Stellung zu beziehen.

Metropolit Tichon aus den USA besuchte die Diözese Mexiko

Hirtenbesuch der Orthodoxen Kirche in Amerika stärkt Gemeinden und liturgisches Leben

Polen führt geschlechtsneutrale Bezeichnungen in Eheregistern ein

Polnische Regierung ersetzt „Mann“ und „Frau“ durch neutrale Formulierungen, um ausländische gleichgeschlechtliche Ehen offiziell anzuerkennen.

In der russischen Kirche in London wurde das Fest der Theophanie gefeiert

In der russisch-orthodoxen Kathedrale in London wurde eine Göttliche Liturgie gefeiert, nach der die Große Wassertaufe stattfand.