Evangelische Kirche bekennt Schuld bei Gedenken in Dachau

KZ-Gedenkstätte Dachau. Foto: Sonntagsblatt

In der KZ-Gedenkstätte Dachau wird am 9. November 2025 der Opfer der Pogromnacht von 1938 gedacht. Vertreter der Kirchen bekennen ihre Mitschuld am Schweigen in der NS-Zeit. Zahlreiche Nachkommen von Überlebenden nehmen teil, darunter Nachfahren von Edith Grünberger-Taus, Max Mannheimer, Leo Rothmann und Walter Taus. Darüber berichtet Sonntagsblatt.

In der Versöhnungskirche erinnern dann Gedenkstättenpfarrer Björn Mensing, Pastoralreferentin Judith Einsiedel und die ukrainische Freiwillige Khrystyna Maksymliuk an die Schicksale von Julius Kohn, Abraham Müller und Erwin Schild. Mensing erzählt über die Mitschuld der Kirche und weißt auf die Rolle des damaligen Landesbischofs Martin Sasse hin, der die Pogromnacht als „Erfüllung von Luthers Forderungen“ deutete.

Zum Abschluss findet ein gemeinsames Gedenken an der Jüdischen Gedenkstätte statt, begleitet vom Diözesanjugendchor Pueri Cantores. Moris Lehner spricht zum Ende hin den Psalm 91 auf Hebräisch, seine Frau lieferte die deutsche Übersetzung.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die bulgarische Kirche eine App für Jugendliche entwickelt hat.

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