„Marsch für das Leben“ am 21. September in Berlin und Köln geplant

Der „Marsch für das Leben“ findet auch mit Unterstützung orthodoxer Christen statt. Foto: Veranstalter

Am Samstag, den 21. September 2025, findet der „Marsch für das Leben“ zum 21. Mal in Berlin und zum dritten Mal parallel in Köln statt. Veranstalter ist der Bundesverband Lebensrecht, der breite Unterstützung aus den Kirchen erhält. In den vergangenen Jahren nahmen auch mehrere Gruppen aus orthodoxen Kirchen an den Veranstaltungen teil.

Die Auftaktveranstaltungen beginnen jeweils um 13 Uhr – in Berlin auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof und in Köln auf dem Neumarkt. Die einstündigen Kundgebungen widmen sich zentralen bioethischen und gesellschaftlichen Themen, darunter die Gewissensfreiheit im Gesundheitswesen, die Situation von Hebammen, Mehrlingsschwangerschaften in Deutschland sowie der Umgang mit jungen schwangeren Frauen in Indien.

Ergänzt wird das Programm an beiden Orten durch Jugendseminare und Gottesdienste, um vor allem jungen Menschen Orientierung und spirituelle Impulse zu geben.

In Berlin nehmen Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (Regensburg) und Weihbischof Dr. Matthias Heinrich (Berlin) persönlich teil. Auch Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau) und Kardinal Rainer Maria Woelki (Köln) senden schriftliche Grußworte. Im Kölner Dom zelebriert Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp eine Heilige Messe zum Thema.

Der „Marsch für das Leben“ ist die größte Lebensrechtsdemonstration in Deutschland. Seit 2002 macht er öffentlich auf die universelle Menschenwürde aufmerksam – von der Zeugung bis zum natürlichen Tod. Das Anliegen: Jeder Mensch besitzt eine unveräußerliche Würde, unabhängig von Lebensalter, Herkunft, Gesundheitszustand oder gesellschaftlicher Stellung.

Weitere Informationen, einschließlich der Gottesdienstzeiten, sind auf der Webseite des Veranstalters abrufbar.

Die UOJ widmete sich jüngst in einer Analyse den Themen Abtreibung und Lebensschutz aus orthodoxer Sicht. Der russisch-orthodoxe Bischof Hiob (Bandmann) von Stuttgart sprach in einem UOJ-Interview zum Thema. 

Lesen Sie auch

Bulgarischer Metropolit Joseph nach Verkehrsunfall auf dem Weg der Besserung

Der 83-jährige Leiter der bulgarisch-orthodoxen Diözese in den USA wurde in New York zunächst als vermisst gemeldet.

Ökumenischer Patriarch Bartholomäus begeht Priesterjubiläum auf Imbros

Der Patriarch von Alexandria und der Erzbischof von Albanien nehmen an den Feierlichkeiten teil.

Metropolit Tichon würdigte in Washington den heiligen Herman von Alaska

Das Oberhaupt der Orthodox Church in America erinnerte an dessen verborgenes Wirken während der Gründungszeit der USA.

Auf Haiti wurden wegen des Terrors bewaffneter Banden 65 katholische Pfarreien geschlossen

Bewaffnete Gruppen besetzen Kirchen, greifen Schulen an und entführen Geistliche.

Nigeria: „Kirche in Not“ forderte Rückkehroption für vertriebene Christen

Das Hilfswerk verweist auf den Wiederaufbau christlicher Dörfer in der irakischen Ninive-Ebene als Vorbild.

Trump verbot staatliche Finanzierung von Geschlechtsumwandlungen und Hormontherapie bei Kindern

Der US-Präsident erklärte, dass das staatliche Krankenversicherungsprogramm Medicaid Geschlechtsumwandlungen und Hormontherapie für Minderjährige nicht mehr bezahlen werde.