In der Ukraine findet sinnloses Töten auf beiden Seiten statt, sagt der Pontifex
Ukrainische Soldaten. Foto: AP, Andriy Andriyenko
Papst Leo bezeichnete die anhaltenden Kriegshandlungen in der Ukraine als „sinnloses Töten”. In einem Interview mit der Zeitschrift Crux rief der Pontifex dazu auf, nach alternativen Wegen zur Lösung des Konflikts zu suchen.
„Ich denke, die Menschen haben meine Appelle (zum Frieden. – Anm. d. Red.), die Aufrufe, ihre Stimme zu erheben, die Stimme der Christen und Menschen guten Willens, und zu erklären, dass Frieden der einzige Ausweg ist. Nach so vielen Jahren sinnlosen Mordens an Menschen auf beiden Seiten – sowohl speziell in diesem Konflikt als auch in anderen Konflikten – denke ich, dass die Menschen irgendwie aufwachen und sagen müssen, dass es einen anderen Weg gibt, dies zu erreichen“ , erklärte Papst Leo.
Der Pontifex betonte, dass es keine Alternative zu einer friedlichen Beendigung des Krieges in der Ukraine gebe. Er wies darauf hin, wie wichtig es sei, dass die Stimme der Christen und Menschen guten Willens in den Aufrufen zur Beendigung des Krieges Gehör finde.
Der Papst brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass man die Hoffnung niemals aufgeben dürfe, und betonte seinen Glauben an die menschliche Natur, trotz der Existenz „schlechter Akteure“ und Versuchungen auf beiden Seiten des Konflikts.
Zuvor hatte die UOJ mitgeteilt, dass der Vatikan laut dem Pontifex in dem Krieg zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine neutral bleibe.
Lesen Sie auch
Feierliche Liturgie in Lyon: Metropolit Antonij ehrte Priesterjubiläum
Bulgarisch-orthodoxer Hierarch würdigt 50 Jahre priesterlichen Dienst von Pater Petar Simeonov
Orthodoxe Mission: Zwischen passiver Trägheit und „Internet-Apologetik“
Niklas-Adrian Rack warnt vor zwei Fehlentwicklungen im missionarischen Selbstverständnis der Orthodoxie und plädiert für ein Zeugnis in Demut, Erfahrung und kirchlicher Einbindung
Metropolit Irinej sprach auf theologischer Konferenz in Moskau
Serbisch-orthodoxer Metropolit würdigt Protopresbyter Gavrilo Kostelnik und erinnert an das Lemberger Konzil von 1946
Priester Matthias Fröse: „Vergebung ist kein Verlust, sondern eine Befreiung“
Der Geistliche erläutert in einem Videobeitrag die orthodoxe Sicht auf Vergebung als Weg zur Heilung des Herzens
„Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der wir aus unserer geistlichen Lähmung aufstehen“
Priester Matthias Fröse erläuterte das Evangelium vom Gelähmten und die Bedeutung der Fastenzeit
Antifa-Aktion an Kirche in Erlangen löste Feuerwehreinsatz aus
Evangelische Kirchengemeinde wies politische Nutzung des Kirchengebäudes zurück.