Interationale Anwalt der UOK wird zum Verteidiger der Armenischen Kirche

Robert Amsterdam. Foto: UOJ
Der internationale Menschenrechtsanwalt Robert Amsterdam, der die Ukrainische Orthodoxe Kirche verteidigt, vertritt nun auch die Armenische Apostolische Kirche. Trotz Drohungen der armenischen Behörden, ihm die Einreise in das Land zu verweigern, reist der Anwalt am 11. August 2025 nach Jerewan, berichtet die Website der Anwaltskanzlei Amsterdam & Partners.
Amsterdam vertritt nun die Armenische Apostolische Kirche, deren oberste Hierarchen in den letzten Monaten öffentlichen Angriffen, rechtlichen Schikanen und offener staatlicher Einmischung in kirchliche Angelegenheiten durch die Behörden ausgesetzt waren.
Die Pressestelle der Anwaltskanzlei schreibt, dass die Sicherheitskräfte es auf den höchsten Klerus der Kirche abgesehen hätten, darunter bspw. der Festnahmeversuch von Erzbischof Mikael Ajapahian in Mutterkathedrale von Etschmiadsin und die politisch motivierte Inhaftierung von Erzbischof Bagrat Galstanian.
Bei Amsterdam & Partners heißt es, dass ein Einreiseverbot für Amsterdam seitens Armenien eine schwerwiegende Verletzung der Verpflichtungen der Regierung nach dem internationalen Menschenrecht wäre, siehe: Artikel 14 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte garantiert das Recht auf ein faires Gerichtsverfahren, einschließlich des Rechts, einen Anwalt nach Wahl zu haben.
Es sei daran erinnert, dass Amsterdam den Republikanern in den USA mitgeteilt hat, dass die Ukraine die Religionsfreiheit gewährleisten muss.
Lesen Sie auch
Rund 1500 Menschen ließen sich im georgischen Chichauri taufen
Der Katholikos-Patriarch von ganz Georgien übernahm bei der Tauffeier in Chichauri die geistliche Patenschaft für die Neugetauften.
Jerusalemer Patriarch leitete Trauerfeier für Anschlagsopfer in Jordanien
Patriarch Theophilos III. besuchte nach der Trauerfeier für neun Anschlagsopfer Verletzte in zwei Krankenhäusern.
Jordanien: Polizei nahm drei Verdächtige nach Kirchenangriff fest
Bei einem bewaffneten Angriff auf eine griechisch-orthodoxe Kirche wurden neun Menschen getötet und 25 weitere verletzt.
Sterbehilfegesetz auf der Isle of Man stieß beim Vatikan auf Kritik
Nach der königlichen Zustimmung zum Sterbehilfegesetz warnt Erzbischof John Sherrington vor den Folgen für den Lebensschutz und die Betreuung schwerkranker Menschen.
Patriarch Daniil antwortete auf Kritik am Besuch von Patriarch Bartholomäus
Das Oberhaupt der Bulgarischen Kirche mahnte, nach Einheit zu streben und neue Spaltungen zu vermeiden.
Tausende nahmen an Prozession mit Demetrius-Reliquien in Thessaloniki teil
Zum Patronatsfest kamen Pilger aus vielen Regionen Griechenlands in die Demetrius-Kirche von Thessaloniki.