Metropolit Serafim besuchte Stipendienprogramm in Rumänien

Die Hilfe für Kinder in Moldawien soll ausgeweitet werden, kündigte Metropolit Serafim an. Foto: mitropolia-ro.de

Am 29. Juli 2025 fand im Woiwodschaftskloster Popăuți in Rumänien ein besonderer Pastoralbesuch statt: Seine Eminenz Vater Serafim, der rumänisch-orthodoxe Metropolit für Deutschland, Mittel- und Nordeuropa, zelebrierte gemeinsam mit Abt Ioan Harpa und der Klostergemeinschaft im Beisein zahlreicher Gläubiger und Kinder die Heilige Liturgie. Dies teilte die Metropolie auf ihrer Webseite mit.

Viele der Besucher waren Teilnehmer des Programms „Stipendien für arme Kinder in Moldawien“, einem von der Deutschen Metropole initiierten Projekt, das 250 Kinder in der Region monatlich finanziell unterstützt. 

Der Hierarch lobte die besondere Frömmigkeit der Gläubigen in der Region und forderte sie auf, ihren Glauben und ihre überlieferten Traditionen zu bewahren.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten erwähnte Metropolit Serafim, dass er das Projekt in den kommenden Monaten ausweiten wolle, indem er die Zahl der Stipendiaten von 250 auf 300 erhöhe, eine symbolische Zahl, die der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet sei.

Abt Ioan Harpa und Vater Marius Ceobanu, der das Programm vor Ort koordiniert, dankten allen Spendern und Organisatoren für die nunmehr 15-jährige Unterstützung.

Das Kloster Popăuți wurde im Jahr 1496 während der Herrschaft von Stephan dem Großen gegründet und gehört zu den traditionsreichen Moldauklöstern im Nordosten Rumäniens.



Die UOJ berichtete zuvor, dass die Rumänische Kirche zur Lösung des Ukraine-Problems ein panorthodoxes Konzil vorschlägt.

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