Bondarenko: In russischen Dokumenten nach Verbindungen zwischen der UOK und Moskau zu suchen, ist absurd
Konstantin Bondarenko. Foto: YouTube-Kanal Shelest
Der Politikwissenschaftler Konstantin Bondarenko kommentierte in einem Interview mit dem Blogger Alexander Schelest das Dokument des DESS, in dem Beamte eine Verbindung zwischen der UOK und Moskau auf Grundlage der Satzung der ROK aufdeckten.
„Es entsteht ein sehr interessanter Präzedenzfall, da sie sich nicht auf die ukrainische Gesetzgebung berufen, sondern konkret auf die Satzung der Russisch-Orthodoxen Kirche, ein Dokument, das, um offizielle Begrifflichkeiten anzuwenden, auf dem Gebiet des Aggressorstaates erstellt wurde“, sagte Bondarenko.
Er betont, dass die ukrainischen Behörden nach dieser Logik „über das Schicksal der Regionen Donezk, Lugansk, Saporischschja und Cherson sowie der Autonomen Republik Krim auf Grundlage der Verfassung der Russischen Föderation entscheiden und sich dabei auf die Verfassung der Russischen Föderation berufen können“.
„Unsere interne Gesetzgebung, die Satzung der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche, ist für sie kein Befehl. Sie ignorieren sie, weil sie sich auf ein anderes Dokument berufen, ein Dokument, das in einem Nachbarstaat erstellt wurde. Nun, entschuldigen Sie, wir gehen zu weit. Das zeigt einfach das Ausmaß der Dummheit und Gemeinheit ukrainischer Beamter“, sagte der Politikwissenschaftler.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, die Staatliche Säkulare Gesellschaft der Ukraine habe die Zugehörigkeit der Kiewer Metropoliten der UOK zur Russisch-Orthodoxen Kirche aufgedeckt.
Lesen Sie auch
„Unser Heil liegt in unseren Händen“ – Erzpriester Matthias Zierenberg predigte in Limburg
Der serbisch-orthodoxe Geistliche betonte, dass wiederholte Vergebung den Menschen verändere.
Geplanter Anschlag auf Papst Franziskus: Festnahme eines Tatverdächtigen
Der Vorgang steht im Zusammenhang mit einem Waffenfund am Bahnhof von Triest kurz vor einem Papstbesuch im Juli 2024.
Die Kirche im orthodoxen Dreifaltigkeitskloster Buchhagen hat ein Dach bekommen
Im äußeren Erscheinungsbild lehnt sich die Architektur an die vor- und frühromanischen Kirchbauten Deutschlands, besonders des Weserberglandes an.
In Ungarn feierte das serbisch-orthodoxe Kloster Srpski Kovin sein Patronatsfest
Abt Methodius betonte dabei die Einheit der Gläubigen um die Allerheiligste Gottesgebärerin.
Trotz Evakuierungsbefehl: Kirchen in Gaza-Stadt wollen Zufluchtsort bleiben
Geistliche und Ordensleute harren bei den verbliebenen Zivilisten aus und warnen eindringlich vor einer Vertreibung der Bevölkerung.
Metropolit Mark segnete den Standort für die neue Klosterkirche auf Schloss Seyfriedsberg
Zum Hochfest Maria Entschlafens versammelten sich die Bruderschaft und Gläubige am zukünftigen Zuhause in Schwaben.