Am Jahrestag des Abrisses des Zehntklosters der UOK fand ein Gebetsgottesdienst statt
Bischof Kliment von Borowsk leitete das Gebet in der Nähe der Wladimir-Olginski-Kirche. Foto: Zehntkloster
Am 17. Mai 2025, dem Jahrestag des Abrisses der Wladimir-Olginski-Kirche, leitete Bischof Kliment (zu Deutsch: Clemens) von Borowsk, Abt des Zehntklosters der Geburt der Allerheiligsten Gottesgebärerin, die Göttliche Liturgie im Gebäude der Bruderschaft des Klosters. Dies berichtete die Pressestelle des Klosters.
Mit dem Abt konzelebrierten Mitglieder der Bruderschaft sowie Gäste des Klosters.
Nach dem Gottesdienst hielten der Hierarch, die Bruderschaft und die Gemeindemitglieder einen Gebetsgottesdienst am Standort der zerstörten Wladimir-Olginski-Kirche des Zehntklosters ab.
Am Ende des Gebetsgottesdienstes und der Prozession legten die Brüder und Gläubigen Blumen am Standort der zerstörten Kirche nieder.
Bischof Kliment wandte sich mit tröstenden Worten an die Gläubigen.
Das Kloster zeigte außerdem, wie die Stätte der Wladimir-Olginski-Kirche zu diesem Zeitpunkt aussieht.
„Ist es wirklich besser so? Was auch immer in Zukunft an diesem Ort geschieht, nichts ist mit Gottes Tempel vergleichbar. Für uns wird dieses Stück Land für immer heilig bleiben und die Gnade Gottes wird stets spürbar sein“, heißt es in der Erklärung.
Genau vor einem Jahr, in der Nacht des 17. Mai, haben Sicherheitskräfte die Kirche der Heiligen, den Aposteln gleichen Wladimir und Olga des Zehntklosters in Kiew zerstört. Zuvor hatte die Union Orthodoxer Journalisten an den Ablauf der Ereignisse erinnert.
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