In Deutschland wird ein Feuerwerksverbot nach den Neujahrstragödien diskutiert

Neujahrsunruhen in Deutschland. Quelle: Euronews

In der Silvesternacht kamen in Deutschland fünf Menschen durch Feuerwerks-Explosionen ums Leben, Dutzende wurden verletzt, darunter auch Polizisten. Als Reaktion darauf fordern die Behörden eine Verschärfung der Maßnahmen, einschließlich eines möglichen Verbots von Feuerwerkskörpern, wie Euronews berichtet.

Besondere Aufmerksamkeit erregten die „Kugelbomben“ – leistungsstarke pyrotechnische Geräte, die nur für professionelle Pyrotechniker zugelassen sind. Diese Geräte waren die Ursache für zahlreiche Verletzungen, insbesondere bei Kindern. Jochen Kopelke, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft GdP, betonte, dass diese Geräte eine tödliche Gefahr darstellen, besonders in Menschenmengen.

Als Antwort auf die Nutzung illegaler Pyrotechnik erwägen die Behörden eine Verschärfung der Maßnahmen bis hin zu einem vollständigen Verbot von Feuerwerkskörpern. Burkhard Dregger (CDU) erklärte, dass „Kugelbomben“ die Hauptursache für die meisten Tragödien und Schäden seien und forderte eine strengere Grenzkontrolle.

Pyrotechnikerverbände betonten, dass die meisten Vorfälle mit illegalen Feuerwerkskörpern in Verbindung stehen, die im Internet beworben werden. Zudem werden Feuerwerkskörper häufig bei Angriffen auf die Polizei während der Ausschreitungen eingesetzt.

Die Innenministerin Nancy Faeser schlug vor, die Strafen für Angriffe auf Rettungskräfte zu verschärfen und die Kontrolle über Pyrotechnik zu verstärken, um zukünftige Tragödien zu verhindern.

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