Fotoausstellung über das Kloster Hilandar in Wien eröffnet
Spirituelle Bilderwelten vom Berg Athos in der Alberthalle zu sehen
In der Wiener Alberthalle ist am Freitag, 16. Januar 2026, die Fotoausstellung „Durch die Kamera eines Hilandar-Mönchs“ eröffnet worden. Veranstaltet wurde die Ausstellung von der Diözese Österreich der Serbisch-Orthodoxen Kirche und der Gemeinde des Heiligen Sava in Wien, wie das Kloster Hilandar auf seiner Facebook-Seite berichtete.
Die Eröffnung erfolgte mit dem Segen und auf Einladung von Metropolit Irinej von Bačka, Administrator der Diözese Österreich, und wurde durch die Anwesenheit von Archimandrit Methodius, Abt des Klosters Hilandar auf dem Berg Athos, besonders hervorgehoben. Begleitet wurde der Abt von den Hilandar-Mönchen Damaskin und Toma. Die Begrüßung der Gäste übernahm Bischof Damaskin von Mohács, Vikar von Metropolit Irinej.
Zu den Rednern zählte auch Marko Romić, Präsident der Hilandar-Kommission der Regierung der Republika Srpska. Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich zudem Bischof Cheruvim von Osijek-Polen und Baranja, Protosingel Hariton, Abt des Klosters des Heiligen Erzengels in Kovilja, der Handels- und Tourismusminister der Republika Srpska Denis Šulić sowie die serbischen Botschafter in Österreich und bei der OSZE, Marko Blagojević und Žarko Obradović.
Die Ausstellung zeigt 40 authentische Fotografien, die von den Erfahrungen des klösterlichen Lebens im Athos-Kloster Hilandar geprägt sind. Der Aufenthalt der Mönche in Wien und die Präsentation der Werke stießen auf großes Publikumsinteresse und ermöglichten den Besuchern einen Einblick in die jahrhundertealte Spiritualität des Heiligen Berges.
Die UOJ berichtete zuvor, dass orthodoxe Bischöfe die Idee einer „Bosnischen Orthodoxen Kirche“ scharf zurückwiesen.