Krippenspiel war der Höhepunkt der Weihnachtsfeier im irischen Stradbally

15. Januar, 21:02 Uhr
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Kinder der Gemeinde führen im weihnachtlich geschmückten Zelt das Krippenspiel „Der Tod des Königs Herodes“ auf. Foto: Gemeinde Kinder der Gemeinde führen im weihnachtlich geschmückten Zelt das Krippenspiel „Der Tod des Königs Herodes“ auf. Foto: Gemeinde

Kinder der Gemeinde der russischen Auslandskirche gestalteten erstmals eine Aufführung in der Gemeinde St. Colman von Oughaval

Mit einem erstmals aufgeführten Krippenspiel der Kinder hat die russisch-orthodoxe Gemeinde der Diözese Großbritannien und Westeuropa der russischen Auslandskirche am Sonntag, dem 11. Januar 2026, ihre Weihnachtsfeier in Stradbally (Irland) begangen. Nach dem sonntäglichen Gottesdienst versammelten sich zahlreiche Gemeindemitglieder zu einem festlichen Programm, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.

Die Weihnachtsfeier fand in einem provisorischen Refektoriumszelt auf dem Gelände der Gemeinde St. Colman von Oughaval statt. Trotz eines heftigen Sturms mit starkem Wind herrschte im Inneren eine warme und herzliche Atmosphäre, die den Gemeinschaftssinn der Gemeinde deutlich machte.

Der Raum war festlich geschmückt: Ein Weihnachtsbaum, eine Krippe und Engelsfiguren verliehen dem Zelt eine helle und freudige Weihnachtsstimmung und schufen einen würdigen Rahmen für das gemeinsame Feiern.

Im Mittelpunkt des Programms stand das Krippenspiel der Kinder – eine Premiere für die Gemeinde in Stradbally. Die Kinder der Sonntagsschule führten das traditionelle Stück „Der Tod des Königs Herodes“ auf. Die Darbietung umfasste Vorträge der jüngeren Gruppe, Kirchenlieder, Weihnachtsgedichte sowie eine symbolische Kerzenhandlung und vermittelte anschaulich die Bedeutung des Weihnachtsfestes im Licht des Evangeliums.

Die Feier stand unter der seelsorgerischen Begleitung von Priester Stanislav Markevtsev. Nach der Aufführung erhielten alle Kinder Weihnachtsgeschenke. Ein gemeinsames festliches Essen und geselliges Beisammensein bildeten den Abschluss der Weihnachtsfeier, die als Ausdruck lebendigen Gemeindelebens auch unter einfachen Bedingungen wahrgenommen wurde.

Die UOJ berichtete zuvor, dass das Hilfswerk „Open Doors“ einen neuen Höchststand der Christenverfolgung registrierte.

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