In Bregenz und Innsbruck fand die orthodoxe Wasserweihe statt
Metropolit Arsenius vollzog den traditionellen Ritus am Bodensee und in der Kapelle von Ziberer.
Am 13. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass in der Orthodoxen Kirche am 6. Januar das Fest der „Großen Wasserweihe“ begangen wurde. Die zentrale Feier in Österreich findet traditionell am Wiener Donaukanal unter dem Vorsitz des orthodoxen Metropoliten Arsenios (Kardamakis) statt. In den Wochen danach besucht der Metropolit zahlreiche Pfarren der orthodoxen Metropolis von Austria, um das Fest gemeinsam mit den Gläubigen vor Ort zu feiern. Darüber berichtete die Katholische Kirche Österreich.
Am Sonntag setzte Kardamakis seine Reise in Bregenz fort. Dort feierte er in der Seekapelle am Ufer des Bodensees gemeinsam mit Gläubigen und Geistlichen verschiedener orthodoxer Kirchen einen Gottesdienst. Im Anschluss vollzog er die traditionelle Wasserweihe im Bodensee. Dabei wurde das Kreuz symbolisch dreimal in die Wellen geworfen und von mutigen Schwimmern aus dem eiskalten Wasser geborgen, ein fester und beeindruckender Bestandteil dieses alten Rituals.
Der Ritus der Großen Wasserweihe gehört zu den eindrucksvollsten Feierlichkeiten der Orthodoxie und erinnert an die Taufe Jesu Christi am Fest der Erscheinung des Herrn, auch Epiphanie genannt. Nach orthodoxem Glauben wird durch die Segnung des Wassers die gesamte Schöpfung geheiligt. Bereits am Samstag hatte Metropolit Arsenios in Innsbruck in der Siebererkapelle einen Gottesdienst gefeiert und dort die Wasserweihe innerhalb des Kirchenraumes vollzogen, wie es je nach örtlichen Möglichkeiten und Gegebenheiten praktiziert wird.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Patriarch von Jerusalem seine Rolle als Friedensbotschafter betonte.