Bulgarisch-orthodoxe Gemeinde Mainz beging Patronatsfest mit Bischofsliturgie

23. November, 15:27 Uhr
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Metropolit Antonij segnet die Gemeinde von Mainz zum Festtag – begleitet von Chorgesang und einem Programm mit Kindern und Volkstänzen. Foto: Gemeinde Metropolit Antonij segnet die Gemeinde von Mainz zum Festtag – begleitet von Chorgesang und einem Programm mit Kindern und Volkstänzen. Foto: Gemeinde

Metropolit Antonij brachte zum Fest Mariä Einführung eine Reliquie des heiligen Euthymius nach Mainz

Die Bulgarisch-Orthodoxe Kirchengemeinde „Darstellung der Jungfrau Maria“ in Mainz hat ihr Patronatsfest mit einer festlichen bischöflichen Liturgie begangen. Metropolit Antonij von West- und Mitteleuropa stand dem Gottesdienst vor und brachte eine Reliquie des heiligen Patriarchen Euthymius nach Mainz. Darüber berichtete das bulgarische Patriarchat auf seiner Webseite.

Die Kirchengemeinde feierte ihr Patronatsfest am 22. November 2025 (Samstag) im Gemeindezentrum der Marienbornkirche, das von der örtlichen evangelischen Pfarrei zur Verfügung gestellt wurde. Zahlreiche Gläubige aus Mainz, Frankfurt und Mannheim nahmen teil. Unter den Gästen befand sich auch die Generalkonsulin von Bulgarien, Diana Popova.

Metropolit Antonij brachte zum Festtag ein Fragment der Reliquien des heiligen Patriarchen Euthymios von Tarnowo zur Verehrung nach Mainz. Zuvor war das Reliquienstück in mehreren Städten Europas ausgestellt worden und wird nach der Feier seine Reise nach München und weiter nach Stuttgart fortsetzen. Die Göttliche Liturgie wurde musikalisch vom Chor der bulgarischen Gemeinde Mannheim unter Leitung von Professor Dobrin Panayotov begleitet; ein Kinderensemble gestaltete das anschließende Programm mit geistlichen Liedern.

In seiner Predigt legte der Metropolit die Evangeliumslesung über Marta und Maria (Lk 10,38–42) aus und rief die Gläubigen dazu auf, dem Beispiel Marias zu folgen und nach „geistiger, unvergänglicher Speise“ zu suchen. Die Feier von Mariä Einführung betonte er als Fest der christlichen Familie und der orthodoxen Jugend, das auf einen Synodalbeschluss der bulgarischen Kirche von 1929 zurückgeht. Die Familie sei die „kleine Kirche“ und das Fundament der christlichen Gemeinschaft.

Zum Abschluss des Gottesdienstes sprach Metropolit Antonij Dankesworte an die Generalkonsulin, den Kirchenvorstand und alle Mitwirkenden. Beim anschließenden Festessen begeisterte das Ensemble „Gaida“ aus Frankfurt mit traditionellen Volkstänzen. Die Gläubigen nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Vertiefung ihrer geistlichen Gemeinschaft.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Antonij das erstes Patronatsfest der neuen bulgarisch-orthodoxen Kirche in London gefeiert hatte.

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